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Sonntag der Dreizehnte | 1 Besucher online |
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Ralph Schüller

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Alle Viere

Heute alle Viere grade
du trägst dein wunderschönes Kleid
und um den Mund die Schokolade
abzulecken braucht es Zeit

wir sind besoffen und genießen
diese schaurig schöne Welt
die Weine und die Küsse fließen
wie es uns gefällt

sieh doch die quietschvergnügte Straßenbahn
mit all den quietschvergnügten Leuten an
kein Wort kein Gruß
heute gehen wir zu Fuß

heute Sonnenuntergänge
und ein großes Glas im Stehn
wir ziehen alles in die Länge
und das recht schön

die Omis hinter den Gardinen
stehen heute stramm
mit guten Mienen spielen wir
ihr Fernsehprogramm

sieh doch die quietschvergnügte Straßenbahn
mit all den quietschvergnügten Leuten an
kein Wort kein Lächeln kein Blick
wir lassen sie zurück

heute alle Viere grade
du trägst dein wunderschönes Kleid
und um den Mund die Schokolade
abzulecken braucht es Zeit

leg deine Hand in meine Hände
wir sind wie Baum und Brot und Licht
wir sind das letzte happy Ende
und mehr kommt dahinter nicht

sieh doch die quietschvergnügte Straßenbahn
mit all den quietschvergnügten Leuten an
keine Regung kein Beginn
wir sehen nicht mehr hin


"Alle Viere" auf MYSPACE

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