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Ralph Schüller

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Endlich zu Hause
Vom Hof her hör‘ ich schon die Kinder
bin noch nicht richtig einbogen und
fl iegt Ohren fl atternd unser Hund
Was bringst du uns, dafür kann ich dir zeigen
so kriegen sie mich jedes Mal herum
gebeugt vor diesem Universum
Endlich zu Hause
Endlich zu Hause, wo ich dich summen höre
Endlich zu Hause, komm ich mir in die Quere
Endlich zu Hause, endlich hier
Vier Wände, vier Fenster und eine dünne Tür
Anzukommen, wie nach einer weiten Reise
schon kocht das Wasser und die Zeit hält an
Ein Kaffee schmeckt auf seine Weise
doch wichtig ist, wo man ihn trinken kann
Ich bleibe liegen, es klingelt kein Alarm
Ich habe die Füße hochgelegt
Und halte Deine Hände warm
Bis das Wetter wieder dreht
Endlich zu Hause
Endlich zu Hause, wo ich dich summen höre
Endlich zu Hause, komm ich mir in die Quere
Endlich zu Hause, endlich hier
Vier Wände, vier Fenster und eine dünne Tür
Endlich zu Hause, wo der Chef ein Chefchen ist
Endlich zu Hause, kräht der Hahn auf unserm Mist
Endlich zu Hause, wo die Friedensfahne weht
Endlich zu Hause, wo noch ein halbes Fläschchen steht
Endlich zu Hause
das klingt nach Mut, nach Sommer und dahinter
Ach könnt ich stehen bleiben und nur schweigen
Die guten Dinge sind zu unterscheiden
wir stoßen an und trinken aus
Ein Leben passt auf eine Hand, wir schneiden
Grimassen und halten‘s miteinander aus
Lass uns ein Stück den Fluss hinunter fl ießen
mit Kind und Kegel, Hund und Haus und Welt
Die Guten sind willkommen und wir grüßen
freundlich bis der Schwarze Peter fällt
Endlich zu Hause
Endlich zu Hause, wo ich dich summen höre
Endlich zu Hause, kommen wir uns in die Quere
Endlich zu Hause, endlich hier
Vier Wände, vier Fenster und eine dünne Tür
Endlich zu Hause, wo der Chef ein Chefchen ist
Endlich zu Hause, kräht der Hahn auf unserm Mist
Endlich zu Hause, wo die Friedensfahne weht
Endlich zu Hause, wo noch ein halbes Fläschchen steht
Endlich zu Hause

[März/April 2008]

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