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Ralph Schüller

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Unterwegs

Ich schieb die Sonne hin und her, mein Schätzchen
Nun mach mal keine Mätzchen
Wir sind auf Butterfahrt
Und unser Schiff fällt gradeaus.

Du flüsterst mir ins Ohr, mein Liebchen
So manches süße Triebchen
Die Beine über Bord
treibt’s uns aufs weite Meer hinaus

Sieh doch mal hin, der kleine Hafen in der Ferne
Die Stadt schrumpft langsam bis nur Küste übrig bleibt
Bald verschwindet die letzte Strand-Laterne
Und ein Wind hebt an, der uns die Richtung zeigt.

Wir fahren nicht, wir gleiten
Durch unsre Meeresbreiten
Ein stolzes Wangenrot steht steil und froh im Wind

Schlägt unser Herz in Knoten
Ganz ohne Vollidioten
Sind wir vergnügt und jeder Handgriff stimmt

Wir segeln hoch, wo ist der Himmel wo die Wellen
Ist doch egal Hauptsache Süd und fern die Welt
Die schönsten Dinge die wir uns bestellen
Ist alle Kraft voraus und das das große Segel hält

Sieh doch mal hin, der kleine Hafen in der Ferne
Die Stadt schrumpft langsam bis nur Küste übrig bleibt
Bald verschwindet die letzte Strand-Laterne
Und ein Wind hebt an, der uns die Richtung zeigt.

War nicht so schwer, dein Lachen
uns auf den Weg zu machen
und vergnügt zu sehen wie jeder Tag beginnt
Unsre große Reise, nur Wind und Möwenscheisse
aber froh zu sehen wie das Meer uns einen roten Faden spinnt.

War nicht so schwer, die kleinen Dinge greifen
Wir essen, lieben, fahren, kommen an
Die bunten Vögel zwitschern und pfeifen
uns den Weg wie der allerbeste Steuermann

Sieh doch mal hin, der kleine Hafen in der Ferne
Die Stadt schrumpft langsam bis nur Küste übrig bleibt
Bald verschwindet die letzte Strand-Laterne
Und ein Wind hebt an, der uns die Richtung zeigt.

(Mittwoch, 13.12.06 + Januar/Februar 2007)

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