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Sonntag der Dreizehnte | 2 Besucher online |
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Ralph Schüller

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Viatka

Vielleicht sind wir nur zu müde
und das Meer zu weit entfernt
Wir rutschen auf aufgeschlagnen Knien
Der Sonne jeden Tag ein Stück näher und wir hoffen
Dass das Glück bei uns stoppt, wenn andre noch vorm Lostopf stehn

Zu wenig Zeit, die richtigen Dinge zu denken
Du füllst mir ein Glas mit Liebe und mit Schnee
Ich trinke was das Zeug hält und deine starken Finger gleiten
Durch mein Haar wie ein Schiff in stürmischer See

Jetzt keine Regung, keinen Schritt zu viel!

Komm Viatka, bleib Viatka, dreh dich nicht mehr um
Mach uns einen Tag Viatka, einmal um die ganze Welt
Und frag mich nicht warum

Ein Staat und ein Land, das uns schwer macht, es zu mögen
Denn das schöne Schiff kommt nie aus dem Hafen heraus
Alle Papiere unterschrieben, die Zeit vergeht und mit kalten Füßen
Ziehn wir uns jeden Abend erneut die alten Sachen aus

Hier ist eins und eins genauso viel und genauso wenig,
wie du willst
Die größten Chancen stellen sich nicht an
Vergiss das Kleingedruckte und warum wir eigentlich hier sind
Wenn man alles liebevoll wie ein Held betrachten kann

Jetzt keine Regung, keinen Schritt zu viel!

Komm Viatka, bleib Viatka, dreh dich nicht mehr um
Mach uns einen Tag Viatka, einmal um die ganze Welt
Und frag mich nicht warum

Heute hoch die Tassen, feiern wir die Feste wie sie fallen
Sprichwortwörtlich - wie ein Gesetz der Welt
Da hilft kein Widerstand, heute sind wir Mode und wir freun uns
Wenn nach jeder Runde Schnaps ein neuer Hund den Mond anbellt

Meine große kleine liebe langgesuchte Unbekannte
brenn mir die Luft und nimm mich mit nach Haus zu Dir
Morgen werden wir uns wieder finden und vergessen Stück für Stück
was uns aufgehalten hat, warn nur wir

Jetzt keine Regung, keinen Schritt zu viel!

Komm Viatka, bleib Viatka, dreh dich nicht mehr um
Mach uns einen Tag Viatka, einmal um die ganze Welt
Und frag mich nicht warum



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