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Ralph Schüller

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Wach auf, wach ein

Nur du und ich
und zwanzig Sterne über uns
die Nacht ist warm und lang wie nie
das Gras ist weich
ich fass‘ dich gerne an
doch du sagst mir nicht wie

wach auf wach ein und bleib
bis der Morgen kommt und uns an alle verrät
wach auf wach ein und vergiss
wie die Zeit vergeht

eine Hand in einer Hand
soviel Finger Wärme Freude
wir schwärmen aus
das Land ist weit

die Herzen aufgeschlagen
in immergutes Wetter
zu jeder Tat bereit

wenn du dich drehst
steht der Himmel wie ein Haus
stoppt die Erde unter deinem Fuß
wolkenschöne Heimat
Kleinstadtlichter in der Ferne
und ich freu‘ mich
dass ich nicht nach Hause muss

wach auf wach ein und bleib
bis der Morgen kommt und uns an alle verrät
wach auf wach ein und vergiss
wie die Zeit vergeht

hier bist du und ich
soviel Sommer deine Haut
wir staunen in den Mond
und er staunt zurück
einen Gruß an alle Lieben
die zu Haus geblieben
nichts ahnend von unserem Glück

hier ist nichts zu hören
außer unbekannte Tiere
und ein Wind der ihren Schatten trägt
als hätten wir schon immer hier gesessen und gelauscht
was die Welt vom Grunde auf bewegt

wach auf wach ein und bleib
bis der Morgen kommt und uns an alle verrät
wach auf wach ein und vergiss
dass die Zeit vergeht




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