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Sonntag der Dreizehnte | 1 Besucher online |
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Ralph Schüller

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Zweiter Abschied

Du weißt inzwischen sowieso was los ist
kein Stein bleibt auf dem anderen
wir schwimmen stumm vorbei
am Ende einer Nacht
scheiden sich die Geister
wir stehn herum und haben alle Hände frei

ein Morgenregen wäscht Blätter durch die Straßen
zwischen Kindern Autos und Altpapier
gelingt kein Anfang
den niemand erahnt hat
wir zucken mit den Schultern
und können nichts dafür

wieder ein Tag ohne dich allein

die guten Geister verschwinden in der Flasche
jetzt heißt es gut sortieren
was Freund ist und was Feind
Hand in Hand
du träumst anscheinend noch immer
und dein „Auf Wiedersehn“
ist mehr als gut gemeint

wir sind gegangen
ein Fall hinaus ins Freie
wer ist hier Niete
und wer der Hauptgewinn
ein langes Elend winkt dir an der Straße
du hebst den Kopf
und siehst schon nicht mehr hin

wieder ein Tag ohne dich allein



"Zweiter Abschied" auf MYSPACE

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